Sohn eines Tabakpflanzers, reicher Grundbesitzer. Washington war führender General der rebellierenden Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen England (1775 1783), später Vorsitzender des Verfassungskonvents. Im Februar 1789 wurde er vom Wahlmännerkollegium der 13 Gründerstaaten zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika gewählt. Trotz bestandenen Kampfes gegen die Engländer neigte er politisch eher zum englischen Staatsverständnis als zum revolutionären Frankreich. Wegen seiner Bemühungen um Herstellung einer nationalen Autorität über den Bundesstaaten „Föderalist“ genannt, wurde Washington zum geistigen Vater der späteren „Federalist Party“. Durch den Verzicht auf eine dritte Präsidentschaft gab er das Vorbild für die bis F.D. Roosevelt gültige Tradition, das Amt nicht über zwei Wahlperioden hinaus anzustreben.
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1. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika | |||||
| Regierungszeit: | 1789 1797 | ||||
| Parteizugehörigkeit: | Föderalist | ||||
| Heimatstaat: | Virginia (Südstaat) | ||||
| Haltung zur Sklaverei: | pro (Sklavenhalter) | ||||
Sohn eines Tabakpflanzers, reicher Grundbesitzer. Washington war führender General der rebellierenden Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen England (1775 1783), später Vorsitzender des Verfassungskonvents. Im Februar 1789 wurde er vom Wahlmännerkollegium der 13 Gründerstaaten zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika gewählt. Trotz bestandenen Kampfes gegen die Engländer neigte er politisch eher zum englischen Staatsverständnis als zum revolutionären Frankreich. Wegen seiner Bemühungen um Herstellung einer nationalen Autorität über den Bundesstaaten „Föderalist“ genannt, wurde Washington zum geistigen Vater der späteren „Federalist Party“. Durch den Verzicht auf eine dritte Präsidentschaft gab er das Vorbild für die bis F.D. Roosevelt gültige Tradition, das Amt nicht über zwei Wahlperioden hinaus anzustreben. | |||||
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