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Anmerkung zu den Übersetzungen:
Die Übersetzer waren bemüht, bei allen Texten so nah wie eben möglich
am Original zu bleiben, d.h. auch soweit dabei die Verständlichkeit
der neuhochdeutschen Übertragung gewahrt bleiben konnte den
Wortlaut und die Wortstellung möglichst genau einzuhalten, um die
Verwandtschaft des Wortschatzes und der Strukturen durchsichtig zu machen.
Wir wissen wohl, daß es in modernen Bibeln "Führe
uns nicht in Versuchung" heißt. Wenn aber in nordischen oder
englischen Texten "leið" bzw. "lead" steht, schien
uns die Übersetzung mit "leiten" erhellender zu sein. Es
ging hier nicht darum, "schönes" Hochdeutsch zu schreiben
oder Übersetzungskonventionen einzuhalten. Wo der nhd. Textsinn dadurch
unklar werden konnte, sind Erläuterungen bzw. hinzuzudenkende Wörter
in Klammern angeführt. Für Hinweise auf eventuelle Übersetzungsfehler
sind wir jederzeit dankbar.
Bitte hier klicken, um Mitteilung zu machen.
Hinweise zum leichteren Verständnis der Originaltexte:
Akzente auf Vokalen bedeuten, daß die jeweilige Silbe den Hauptton
des Wortes trägt. Ein "Dach" (^) zeigt an, daß dieser
Vokal lang zu sprechen ist; æ steht für den deutschen
Umlaut ä, ø und für deutsches
ö, skandinavisches å für einen offenen o-Laut
(mit gerundeten Lippen). Das Thorn (groß Þ, klein þ)
repräsentiert den stimmlosen englischen th-Laut (z.B. in "death"),
ð stimmhaftes th wie in "that". In mehreren
mittelalterlichen Texten ist u an manchen Stellen als u,
an anderen als v zu lesen; entsprechend steht uu sehr oft,
wie im englischen Buchstaben-Namen "double-U" noch erhalten,
für das heutige w. Der letzte Hinweis gilt besonders für
die altdeutschen und altniederländischen Texte.
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