Wie erhalte ich eine Ausbildung zum Dirigenten?

Der Dirigent leitet das Orchester oder andere größere Ensembles von Musikern. Mit dem Taktstock geben Sie das Tempo vor und mit gezielten Handbewegungen sorgen Sie, dass kein Musiker zu laut, zu leise oder aus der Reihe spielt.

Um Profi Dirigent zu werden, bietet sich ein 8-semestriges Dirigieren Studium an einer Hochschule für Musik an. Sie erwerben den akademischen Titel eines Bachelor of Music (B.Mus.).

Mit einem Master Studiengang können Sie die entsprechenden Kenntnisse weiter vertiefen. Als Dirigent steigen Sie in den Beruf meist als Assistent ein, ehe der Aufstieg durch Fleiß und Bewährung zum Dirigenten beginnt.

Um ein Amateurorchester zu leiten hat sich die Dirigenten-Ausbildung bei Prof. Vierneisel als Deutschlands qualifizierteste herausgestellt. 
Prof. Vierneisel lehrt seit vielen Jahren Dirigieren und hat einen speziellen Kurs erstellt in dem Sie Dirigieren lernen.

Dirigieren lernen und Dirigent werden?

  • Die allgemeinen Voraussetzungen für den Dirigentenberuf!
  • Fachgebundene Hochschulreife oder Abitur.
  • Ein ausgeprägtes Musikgedächtnis und musikalische Begabung.
  • Gutes Gehör sowie ein ebensolches Zeit- und Rhythmus-Gefühl.
  • Zur Leitung eines Orchesters sind gute Führungsqualitäten nötig.
  • Zu einer Dirigentenausbildung gehört ein Konzert leiten!

Was macht ein Dirigent?

Auf ein Zeichen vom Dirigenten beginnt das Orchester zu musizieren. Auf dem Pult liegt die sogenannte Partitur, die alle am Stück beteiligten Instrumente, deren Musiker und die zu spielenden Noten zeigt. Damit die Musiker alle Geschwindigkeiten einhalten, geben Sie mit gezielten Bewegungen der rechten Hand, den „Schlagfiguren“, den Takt vor. Der Dirigentenstock dient als künstliche Verlängerung des Dirigenten Arms, damit die Musiker die Anweisungen auch aus der Entfernung erkennen können.

Die linke Hand dient zum Erteilen weiterer Anweisungen etwa, um einer Instrumentengruppe ihren Einsatz zu signalisieren oder Sie zeigen bestimmten Künstlern an, dass sie lauter, leiser oder etwas beherzter spielen sollen.

Mit der Regulierung der Spielweise und Lautstärke stellen Sie die Balance unter den verschiedenen Instrumenten her, somit stellt sich der gewünschte Gesamtklang vom Orchester ein.

Dirigieren lernen und wie sind die Gehaltsaussichten?

Sie können mit einem eher mageren Einstiegsgehalt von 2.300 Euro rechnen, der nach einer Berufserfahrung durchschnittlich auf 3.550 Euro ansteigt.

Die Besonderheiten der Dirigentenausbildung!

Was spricht für das Dirigieren lernen als Beruf?

  • Dirigent ist ein anspruchsvoller Beruf mit größer Führungsverantwortung.
  • Prestigeträchtige Tätigkeit mit hohem sozialen Stellenwert
  • Erarbeiten Sie sich einen guten Ruf, dann stehen hohe Gagen in Aussicht.
  • Die Leidenschaft für die Musik können Sie zum Beruf machen.

Was spricht gegen das Dirigieren lernen als Beruf?

  • Sehr anspruchsvoller Beruf, der besondere künstlerische Begabung und Führungskompetenzen erfordert.
  • Unsichere Jobaussichten, denn hohe Gagen erhalten nur berühmte Dirigenten.
  • Für Berufseinsteiger ist der Stellenmarkt sehr klein.

Die Dirigentenausbildung und der Arbeitsalltag danach!

Wie sieht der Arbeitsalltag nach der Ausbildung aus? Was erwartet Sie als angestellter Dirigent an einem großen Opernhaus!

Ein mögliches Szenario zum Dirigieren lernen?

Der Tag beginnt mit Proben für das aktuelle Opernstück auf dem Spielplan, das bald seine Erstaufführung erwartet. auf dem Dirigentenpult liegen die letzten Passagen aus dem Schlussakt, die noch zu proben sind. Einige Instrumente übertönen das Geigenspiel und das wäre noch unbedingt zu korrigieren. Die lauten Stellen müssen etwas verfeinert werden, um nicht zu übertönen.

Nach der eher kurzen Mittagspause sind noch die Noten für eine im nächsten Halbjahr geplante Aufführung zu studieren. Dabei müssen die Feinheiten der einzelnen Instrumente beachtet werden. An verschiedenen Stellen des Stücks werden die Änderungen festgehalten und notiert. Die Streichinstrumente sollen möglichst lange durch eine verlangsamende Spielweise verzögern und die Hörner werden gleich zu Beginn besonders hervorgehoben.

Am Nachmittag verlassen Sie das Büro für eine Besprechung mit dem Intendanten des Opernhauses. Der stellt Ihnen den Spielplan für die nächsten 3 bis 4 Jahre vor. Der Intendant bespricht mit Ihnen welche Regisseure für die Umsetzung am besten infrage kommen und die Aufführung leiten könnten.

Im Anschluss daran besprechen Sie mit dem Dramaturgen des Hauses, die historischen Hintergründe der neuen geplanten Oper. Der Dramaturg erklärt die zeitlichen Besonderheiten der Komposition. Die Hintergründe müssen entsprechend der historischen Stimmung in das Musikstück eingebaut werden.

Nachmittags gehen die Proben für die Oper weiter. Der zu zaghafte Vortrag der Flöten, die in einigen schnelleren Abschnitten etwas hinterherhinken sind zu verbessern und einzuüben. Die betreffenden Musiker werden ermutigt, etwas mehr aus sich herauszukommen und auf Ihre Taktvorgaben zu achten.

Nach einem arbeitsreichen Tag verlassen Sie nun müde das Opernhaus, um in den Feierabend zu gehen.

Das Fazit!

Dirigenten arbeiten in der Oper an Musicalbühnen und im Konzerthaus nach der Ausbildung zum Dirigenten meist als Assistent um Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. Dirigenten arbeiten und finden eine Anstellung auch beim Militär und in der Volksmusik, sowie beim Rundfunk.

Die populären Bandleader sind meistens auch ausgebildete Dirigenten.

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