Das zweistufige Antragsverfahren für die Forschungszulage

Ihr Ziel ist es, zu forschen und Sie möchten eine Förderung erhalten, um Ihre Ideen weiterzuentwickeln? Der neue Steueranreiz ergänzt das gut ausgebaute System der Projektfinanzierung und soll deutsche Unternehmer stärken.  Die Steuer fördert Investitionen und stimuliert Forschungsaktivitäten, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen.

Erste Stufe - Beantragung des Zertifikats durch das BSFZ

Der Antragsteller für eine Forschungszulage erhält vom BSFZ einen Zuwendungsbescheid für das FuE-Vorhaben. Das BSFZ sendet die Bescheinigung auch direkt an das zuständige Finanzamt des antragstellenden Unternehmens.  Daher ist es zunächst erforderlich, beim BSFZ eine Bescheinigung über die Nachprüfbarkeit des F & E-Vorhabens zu beantragen. Anträge können ab Anfang 2021 online gestellt werden, wobei zu beachten ist, dass mehrere F & E-Vorhaben in einem Antrag zusammengefasst werden können. Die Bearbeitungszeit kann bis zu 3 Monate dauern.

Zweite Stufe - Antrag beim Finanzamt

Wurde die Bescheinigung vom Büro für Forschungsförderungs-Zertifizierung (BSFZ) erfolgreich ausgestellt, ist der zweite Schritt die Beantragung der Forschungsförderung beim Finanzamt.  Der IRS ermittelt die Höhe des Abzugs und zieht dann im Steuerveranlagungsverfahren den Betrag des Abzugs von der Einkommensteuer des Begünstigten ab.  Die Beantragung der Forschungsförderung erfolgt über ein elektronisches Antragsformular, in das alle zur Begründung der Forschungsförderung erforderlichen Angaben eingetragen werden müssen.

Wer ist berechtigt, die Forschungszulage zu beantragen und wer nicht?

Tatsächlich kann jeder potenzielle Begünstigte, der nicht steuerbefreit ist, einen Zuschuss beantragen.  Forschungs- und Entwicklungsprojekte müssen einer oder mehreren der Kategorien Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung zugeordnet werden können. Die Studienbeihilfe können alle Steuerpflichtigen beantragen, die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, gewerblicher Tätigkeit usw. erzielen. Ein maximaler Forschungsfreibetrag von 1 Mio. EUR pro Jahr und Unternehmer. Für die Anwendung werden die förderfähigen Kosten auf der Grundlage des steuerpflichtigen Gehalts der Mitarbeiter und der Aufwendungen für die Zukunftssicherung des Mitarbeiters ermittelt.  Unternehmen, die ihren Sitz außerhalb Deutschlands haben, haben keinen Anspruch auf den Freibetrag.

Was müssen Unternehmen konkret dokumentieren, um die Forschungszulage zu erhalten?

Unter anderem müssen Sie die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter am begünstigten F&E-Projekt kontinuierlich erfassen. Es ist ratsam, die Arbeit des Mitarbeiters kurz zu beschreiben und damit zu begründen. Sie müssen keine einzelnen Mitarbeiter in Ihrem Antrag auf Forschungsförderung aufführen. In beiden Fällen müssen Unternehmen Stunden der Zeit ihrer Mitarbeiter für ein zertifiziertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt aufwenden. Die verlässliche Erfassung der Stunden eines Mitarbeiters muss sich auf die ausschließlich für das F&E-Projekt geleisteten Stunden beziehen. Der prozentuale Anteil der Arbeitszeit in förderfähigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist auf der Grundlage der vertraglich oder tarifvertraglich festgelegten Arbeitszeit zu ermitteln.

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