Sohn eines kleinen Plantagenbesitzers, Studium der Rechte. Monroe war ein Anhänger Jeffersons hinsichtlich der positiven Haltung zur französischen Revolution und der Gegnerschaft zur skrupellosen englischen Expansionspolitik. Als Präsident dagegen erwies er sich eher als ein Vertreter der Amtsauffassung Washingtons, daß der Präsident über dem Parteienstreit zu stehen habe. Unter Monroes Präsidentschaft wurde ganz Florida von Spanien erworben. Aus seiner wohlwollenden Haltung gegenüber den Unabhängigkeitsbestrebungen der lateinamerikanischen Kolonien und aus den fortgesetzten Herrschaftsansprüchen der Engländer resultierte die berühmt-berüchtigte „Monroe-Doktrin“ (1823): Sie war eine Warnung an die europäischen Großmächte vor Rekolonisierungsversuchen und Einmischung in die amerikanischen Verhältnisse.
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5. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika | |||||
| Regierungszeit: | 1817 1825 | ||||
| Parteizugehörigkeit: | Republikaner | ||||
| Heimatstaat: | Virginia (Südstaat) | ||||
| Haltung zur Sklaverei: | neutral | ||||
Sohn eines kleinen Plantagenbesitzers, Studium der Rechte. Monroe war ein Anhänger Jeffersons hinsichtlich der positiven Haltung zur französischen Revolution und der Gegnerschaft zur skrupellosen englischen Expansionspolitik. Als Präsident dagegen erwies er sich eher als ein Vertreter der Amtsauffassung Washingtons, daß der Präsident über dem Parteienstreit zu stehen habe. Unter Monroes Präsidentschaft wurde ganz Florida von Spanien erworben. Aus seiner wohlwollenden Haltung gegenüber den Unabhängigkeitsbestrebungen der lateinamerikanischen Kolonien und aus den fortgesetzten Herrschaftsansprüchen der Engländer resultierte die berühmt-berüchtigte „Monroe-Doktrin“ (1823): Sie war eine Warnung an die europäischen Großmächte vor Rekolonisierungsversuchen und Einmischung in die amerikanischen Verhältnisse. | |||||
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