Garfield wuchs in einem Waisenhaus auf. Trotz ärmlicher Jugend erhielt er eine gute Ausbildung. Bereits mit 26 Jahren wurde er Professor für Alte Sprachen und Literatur am späteren Hiram College. Als strenggläubiger Christ bekämpfte er die Darwin'sche Evolutionstheorie, lehnte die Sklaverei grundsätzlich ab und trat für das Negerwahlrecht ein. Er sah die Nordstaaten absolut im Recht und war daher ein erbitterter Feind der Südstaaten, deren harte Bestrafung für die „Rebellion“ er verlangte. Allerdings plante er auch energische Maßnahmen gegen die Vetternwirtschaft im politischen System und in der Republikanischen Partei. Zur Umsetzung seiner Reformpläne kam es nicht, weil Garfield nach vier Monaten im Amt von einem korrupten Anhänger des Vizepräsidenten Arthur ermordet wurde, der dem Patronagesystem angehörte.
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20. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika | |||||
| Regierungszeit: | 1881 (ermordet) | ||||
| Parteizugehörigkeit: | Republikaner | ||||
| Heimatstaat: | Ohio (Nordstaat) | ||||
| Haltung zur Sklaverei: | contra | ||||
Garfield wuchs in einem Waisenhaus auf. Trotz ärmlicher Jugend erhielt er eine gute Ausbildung. Bereits mit 26 Jahren wurde er Professor für Alte Sprachen und Literatur am späteren Hiram College. Als strenggläubiger Christ bekämpfte er die Darwin'sche Evolutionstheorie, lehnte die Sklaverei grundsätzlich ab und trat für das Negerwahlrecht ein. Er sah die Nordstaaten absolut im Recht und war daher ein erbitterter Feind der Südstaaten, deren harte Bestrafung für die „Rebellion“ er verlangte. Allerdings plante er auch energische Maßnahmen gegen die Vetternwirtschaft im politischen System und in der Republikanischen Partei. Zur Umsetzung seiner Reformpläne kam es nicht, weil Garfield nach vier Monaten im Amt von einem korrupten Anhänger des Vizepräsidenten Arthur ermordet wurde, der dem Patronagesystem angehörte. | |||||
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