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Gotisch (200 n.Chr. 800) |
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| Handschrift: Codex Argenteus;
Text: Matthäus VI., 9 - 13 (ostgotische Prachthandschrift für Theoderich den Großen aus dem frühen 6. Jahrhundert) |
Übersetzung: | ||
| Atta unsar, þu in
himinam, weihnai namo þein. Qimai þiudinassus þeins.
Wairþai wilja þeins, swe in himina jah ana airþai.
Hlaif unsarana þana sinteinan gif uns himma daga. Jah aflet
uns þatei skulans sijaima, swaswe jah weis afletam þaim
skulam unsaraim. Jah ni briggais uns in fraistubnjai, ak lausei uns
af þamma ubilin. Unte þeina ist þiudangardi jah
mahts jah wulþus in aiwins. |
Vater unser, du im Himmel, geweiht (sei) dein Name. Komme dein Volksreich. Werde dein Wille, so wie im Himmel auch auf der Erde. Unseren Laib (Brot), den täglichen, gib uns heute. Auch vergib uns, (für den Fall) daß wir Schuldner seien, so wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und bringe uns nicht in Versuchung, aber (er-) löse uns von dem Übel. Denn dein ist das Königreich und die Macht und die Herrlichkeit in Ewig (-keit). | ||
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Anmerkung zu den Übersetzungen: Hinweise zum leichteren Verständnis der Originaltexte:
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